RLP-Teams überraschen mit Plätzen eins und zwei

Bei den RLP-Jungs der Jahrgänge 2001/2002 lief alles auf ein "Finale" zwischen Rheinland-Pfalz und Hessen heraus. Rheinland-Pfalz hatte die drei ersten Partien für sich entschieden und Hessen spielte nach zwei Siegen unentschieden gegen Niederrhein. Beide Teams ermittelten somit den Turniersieger im direkten Aufeinandertreffen. Hier setzte sich die HHV-Auswahl nach zweimal 20 Minuten mit 21:17 durch. Zur Halbzeit hatte es noch remis gestanden (10:10). "Nach drei anstrengenden Partien am ersten Tag war es für mich verständlich, dass wir am zweiten nur noch bis zur Hälfte der Spielzeit vor allem körperlich mithalten konnten", erklärte RLP-Landestrainer Marcel Trinks, der nichtsdestotrotz davon sprach, dass sich die rheinland-pfälzische Auswahl durchweg gut verkaufte: "Wir haben gesehen, dass wir uns im Landesvergleich mit diesen Jahrgängen nicht verstecken müssen. Das war in der Vergangenheit nicht immer so. Der Unterschied war meistens wesentlich größer. Die engere Zusammenarbeit zwischen Landestrainer und den drei Verbandstrainern aus Rheinhessen, Rheinland und der Pfalz macht sich definitiv bemerkbar. Es geht nur gemeinsam, um im Vergleich zu den stärkeren Landesverbänden stets Konkurrenzfähig zu bleiben." Auch das Leistungsgefälle innerhalb des rheinland-pfälzischen Teams hat sich verbessert. Zwar besitzt die Pfalz immer noch einen Vorsprung, aber das Rheinland und Rheinhessen holen immer mehr auf.

Dabei hinterließen alle RLP-Spieler positive Eindrücke, und einige von ihnen konnten sich auch für die anstehende DHB-Sichtung im März in den Fokus rücken. Auch wenn der Landestrainer, unterstützt durch die Verbandstrainer Rudi Engel und Jan Ludwig, mit Platz zwei zufrieden war, sieht er teilweise Rückstände gegenüber anderen Bundesliga ansässigen Landesverbänden. "Im Spiel gegen Hessen hat man in der zweiten Halbzeit gesehen, wie groß die Unterschiede sind, wenn uns Spieler aus größeren Förderungsstrukturen mit teilweise Internatsanbindungen und Handball-Leistungszentren gegenüberstehen. Hier hinken wir definitiv in Rheinland-Pfalz hinterher."
Als zuverlässiger Gastgeber tat sich der TV Mülheim hervor, der mit einer sehr guten Organisation überzeugte. Es spricht nichts dagegen, in den kommenden Jahren hier weitere Turniere dieser Art auszurichten. Auch die beiden direkt nebeneinander liegenden Hallen, die des Schulzentrums und die Philipp-Heift-Halle, bieten infrastruktuell perfekte Bedingungen dafür.

Für das männliche RLP-Team spielten: Felix Kadow, Yannick Stromberg - Felix Frombach (2), Paul Blohm (13), Jo Knipp (2), Moritz Körnert (3), Nils Mader (3), Marius Peter (7), Lukas Räuber (1), Nils Röller (16), Thorben Schlüter (17), Florens Steck (4), Lukas Walther (4), Luka Wilbrandt (25), Simon Richter, Jan-Phillip Werthmann.
 
 

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